Rund 100 selbstgenähte Herz-Kissen überreichten Vertreterinnen des Mehrgenerationenhaus Saerbeck dem Brustzentrums am St. Franziskus-Hospital, das sich über Selbstgenähtes für Patientinnen und deren Kinder freut.
Unter dem Motto „Hoffnung durch Herzen“ haben sich zehn Hobby-Näherinnen des Mehrgenerationenhauses regelmäßig getroffen und die kleinen und großen Herzen für Brustkrebs-Patientinnen und deren Kinder angefertigt. An Brustkrebs erkrankte Frauen bekommen bei Aufnahme in der Klinik in der Regel eins der großen Herzkissen, dass nach einer Operation unter der Achsel getragen wird und Schmerzen lindern kann. Darüber hinaus ist es auch ein Seelentröster und soll Zuversicht spenden. „Das ist etwas das auch die Kinder der Betroffenen dringend nötig haben. Die kleinen Kuschelkissen sind ein Zeichen der Anteilnahme und signalisieren Verbundenheit“, erklärt Brigitte Wolf-Vorndieck die Entstehung der Mini-Kissen. „Wir haben häufig die Rückmeldung bekommen, dass die großen Herzkissen auch bei den Kindern der Patientinnen sehr beliebt sind. Dank der Spende können sie nun ihr eigenes kleines Trost-Herz bekommen – ganz im Sinne einer ganzheitlichen Patientenbetreuung“, freut sich Breast Care Nurse Birgit Sickmann. Im Namen des Brustzentrums dankte sie für das besondere empathische Engagement.

Bildunterschrift (v.l.): Bei der Spendenübergabe: Inge Schulze Elting, Rita Barenbrügge, Brigitte Wolff Vorndieck (ehrenamtliche Näherinnen im Mehrgenerationenhaus Saerbeck) und Breast Care Nurse Birgit Sickmann

Text und Bild: Friederike Lohmeier / Franziskushospital Münster