Deutlich übertroffen wurde der bisherige Rekord bei den Kolping-Schuhsammlungen in der aktuellen Saison. Umgerechnet etwa ein Schuh pro Saerbecker Bürger wurde in die beiden Mülltonnen am Mehrgenerationenhaus eingeworfen. Aber natürlich wurden Paare gesammelt und das waren dann 3460 gegenüber dem bisherigen Höchstergebnis von 2480 in der Corona-Saison 2020/21. 

Dass ein neuer Höchststand zu erwarten war, zeichnete sich schon früh ab und vor der letzten Sammelwoche war er auch schon knapp übertroffen. Aber in den letzten Tagen mussten die Kolping-Ehrenamtlichen die Tonnen gleich mehrmals am Tag leeren und einen Berg von noch einmal tausend Schuhpaaren verpacken. Insgesamt wurden in mehreren Fahrten 120 große Pakete zum Postzentrum in Reckenfeld gefahren

Für Organisator Karl-Heinz Wirsen ist dies ein sehr schönes Ergebnis passend zum kleinen Jubiläum. Seit zehn Jahren ist er mit seinem Team dabei. Insgesamt sind bislang knapp 18.000 Paar Schuhe aus Saerbeck an die Verwertungsfirma gegangen, die sie im Auftrag des  Kolpingwerks sortiert und in alle Welt versendet. Menschen mit wenig Geld in ärmeren Ländern können sie günstig erwerben und örtliche Händler ihren Lebensunterhalt damit verdienen. Ein Teil des Erlöses ermöglicht Kolping international die Finanzierung von Hilfsprojekten passend zum Motto der Sammlung „Schuh tut gut“.